| Reisebericht
Frankreich Normandie
Autor: © Fam. Pfarr |
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1.Tag 23.08.2006
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Doch von all den schönen Dingen haben wir keinen Gebrauch gemacht. Der Wohnmobilstellplatz liegt direkt an der Straße -etwas laut- mit VE Station, letzteres kostenlos. Ob der Versuch gelungen ist, aus einer ehemaligen französischen Kaserne etwas zu machen mag jeder selbst entscheiden. Es scheint aber sehr schwer zu sein. Am Abend machen wir noch einen kleinen Spaziergang und richten die Sat- Antenne aus, um die Abschiedssendung von Ulrich Wickert zu sehen. Leider wurde diese Sendung wegen einer wichtigen Tagesberichterstattung um eine Woche verschoben.
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2. Tag 24.08.2006 Beauvais Wir frühstücken im Wohnmobil und verlassen den Stellplatz in St. Wendel um 9.30 Uhr. Eigentlich wollten wir nicht auf die Autobahn, doch ohne das NAVI entschließen wir uns in Metz auf die A 4 zu fahren. Unterwegs regnet es stark. Zur Mittagspause hört der Regen auf und wir essen im Womo die mitgenommenen Königsberger Klopse. Danach fährt Siglinde weiter und Anton hält sein Mittagsschläfchen. Es fängt wieder stark an zu regnen und wir fahren weiter als geplant. Unser Tagesziel war Reims aber wir fahren bis ca. 70 km vor Rouen. Unterwegs kaufen wir im Inter Marche ein Baguette und Camembert für den Abend.
Wetter:
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4.
Tag Samstag 26.08.2006
Wir stehen um 8.30 Uhr auf, dasWetter ist typisch für die Normandie. Etwas Wind, Wolken, vereinzelt etwas Regen. Um 9.00 Uhr kommt die Bäckerin auf den Platz und wir kaufen Brot fürs Frühstück. Ein kurzer Strandspaziergang mit Aischa bei Ebbe, dafür ist noch Zeit. Gegen 10.30 Uhr brechen wir auf und fahren weiter die Küste entlang auf der D68. In Etretat halten wir an und laufen durch die kleine Stadt. Interessante Häuser und eine grandiose Landschaft erwartet uns. Die steilen Kreideklippen bieten ein unvergessliches Erlebnis. |
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| Es regnet und wir fahren weiter nach Le Havre. Die Stadt wurde im 2. Weltkrieg total zerstört, der Wiederaufbau vollzog sich nach amerikanischem Beispiel. Es gibt hier nichts besonderes zu sehen. Weiter geht unsere Fahrt Richtung Honfleur über die gigantische Brücke Pont de Normandie, die 5 Euro Mautgebühren kostet. | |||
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| Wir finden den Womo-Stellplatz in Honfleur im Hafen und kaufen gegenüber bei Lidl noch Fleisch für das Wochenende. Wir nehmen uns vor, auf unserem Rückweg dieses Städtchen noch einmal zu besuchen und uns dann etwas mehr Zeit zur Besichtigung zu nehmen. Weiter geht unsere Fahrt an der Küste entlang und wir bestaunen die schönen Strände und die herrlichen Seebäder Trouville und Deauville, zwei schöne Seebäder aber heute am Samstag alles sehr voll. |
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Wetter:
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4. Tag Samstag 26.08.2006 Trouville/Deauville |
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| Trouville-sur-Mer ist eine Kleinstadt im Département Calvados, Normandie, Frankreich. Trouville liegt etwa 200 km nordwestlich von Paris entfernt | |||||||
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| Deauville ist eine französische Gemeinde im Département Calvados in der Region Basse-Normandie. Bedeutendes Bauwerk ist die Kirche St. Laurent mit mittelalterlichem Hagioskop, einer so genannten Lepraspalte. Das moderne Seebad liegt an der Mündung der Touques in den Ärmelkanal, gegenüber von Trouville. Die Küste um Deauville und Cabourg trägt den Namen Côte Fleurie (Blumenküste). Ein breiter Sandstrand mit Promenade, prächtige Villen und Hotels, Boutiquen, Yachthafen, Pferderennen, Casino, Filmfestspiele – damit gilt Deauville als die Königin der normannischen Seebäder. Der Aufschwung der Seebäder rund um Deauville begann in den 1860ern, als Napoleon III. sich des öfteren hier aufhielt | |||||||
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Wetter:
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Gegen 18.00 Uhr finden wir einen Stellplatz in Coursuelles sur Mer, der direkt am Strand liegt. Wir haben hier wirklich einen schönen Platz gefunden und können heute unser Abendessen wieder draußen genießen. Anton brät die Bratwürste und Siglinde kocht die Kartoffeln und richtet den Salat. Am Abend machen wir noch einen Spaziergang durch die kleine Stadt und schauen am Strand die Denkmäler an. Coursuelles sur Mer |
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5. Tag Sonntag 27.08.2006 Barfleur Wir schlafen heute lange und frühstücken ausführlich. Am Strand fotografieren wir noch die Bunker aus dem zweiten Weltkrieg und machen uns so unsere Gedanken. –Operation Overlord. Gegen 13.00 Uhr fahren wir dann los in Richtung Barfleur. Wir schauen noch einige Küstenorte an und fahren weiter, vorbei an weiteren Gedenkstätten des Krieges. |
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Die Schiffe liegen im Hafen am Boden. Nach der Eroberung von England, ist Barfleur eine der Hauptbände zwischen Normandie und England geworden. Es war der bevorzugte Hafen des Adels, wenn es zwischen Ihre Güte auf beide Seiten des Ärmelkanal hin und her reiste. Die Stadt nahm bis 9000 Einwohner zu, zehnmal mehr als die heutige Bevölkerung. | ||||||
| Hier entdecken wir einen Frischwasserhahn am Hafen und etwas außerhalb eine sehr schöne Bucht, wo wir die Nacht verbringen wollen. Wir sitzen abends noch draußen und beobachten bei einem Glas Rotwein die Flut. In der Nacht fängt es an u regnen und auch am Morgen regnet es noch. | |||||||
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6. Tag Montag 28.08.2006 Mont Saint Michel Wir fahren um 9.00 Uhr von Barfleur los nach Cherbourg. Dort kaufen wir im Supermarkt ein paar Kleinigkeiten ein und fahren durch den Hafen. Es hat aufgehört zu regnen, die Temperaturen liegen zwischen 16 und 18 Grad. Wir fahren die D 650 entlang, um die Mittagszeit legen wir eine Pause ein und frühstücken (ist auch gleich das Mittagessen) am Cap de Carteret. Hier bläst uns der Wind um die Ohren, einige Leute baden hier, wir ziehen unser Jacken über. |
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Auf der D 650 geht es weiter über Granville vorbei an Avranches (hier sehen wir aus der Ferne bereits le Mont Saint Michel. Der Parkplatz am Damm direkt vor dem Kloster kostet 8 Euro und wir können hier sogar über Nacht stehen bleiben. Da wir die Flut und das Kloster bei Nacht sehen wollen entschließen wir uns hier zu übernachten. Wir besichtigen Mont St. Michel, der Innenbereich und die Kathedrale kosten nochmals 8 Euro Eintrittsgebühren. Wir haben Aischa dabei und können somit sowieso nicht in die Kirche (außerdem haben wir für uns entschieden, dass wir zukünftig die Kirchen nur noch von außen anschauen). Mont Saint Michel wird auch das Wunder des Abendlandes genannt. Die Abtei wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Der Mont St. Michel ist ein Granitblock von 900 m Umfang und 80 m Höhe und ist mit dem Festland durch eine Deichstraße verbunden. Das Spiel der Gezeiten ist auch hier – wie auf unserer ganzen Reise durch die Normandie – sehr beeindrucken. |
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| Abends gibt es Spaghetti mit Tomatensoße und wir sitzen vor dem Wohnmobil mit Ausblick auf die Abtei. Das geht wirklich nur wenn man so mobil ist, wir sind wieder einmal sehr zufrieden und genießen das Panorama. Gegen 22.00 Uhr machen wir uns noch einmal auf und besichtigen die Abtei bei Nacht. Alles ist wunderschön beleuchtet und wir sind beide hin und weg. | ||||
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7. Tag Dienstag 29.08.2006 Honfleur Es regnet als wir aufstehen. Nach dem Frühstück machen wir uns gegen 11.00 Uhr auf den Weg Richtung Caen. Wir wollen Honfleur noch einmal einen Besuch abstatten, doch als wir ankommen fängt es wieder an zu regnen. Der Regen kommt jetzt wolkenbruchartig vom Himmel, wir müssen uns eine Stunde lang unterstellen, denn wir können nicht einmal die Straße überqueren ohne völlig durchnässt zu werden. Vor uns hebt sich sogar ein Kanaldeckel hoch und die Feuerwehr kommt und sichert die Stelle ab. Als der Regen aufhört machen wir noch einen kurzen Rundgang durch die Stadt. Hier gibt es viele Galerien und schöne kleine Geschäfte, alles sehr liebevoll mit Blumen geschmückt. Leider beginnt wieder der Regen und wir setzten unsere Fahrt fort. |
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Unsere Fahrt geht weiter nach Fecamp wo wir bei Carrefour einkaufen. Gegen 18.30 Uhr kommen wir nach Veulettes sur Meer, wo wir bereits von Freitag auf Samstag übernachtet haben. Abends kochen wir gemeinsam, es beginnt wieder zu regnen, sogar ein kurzes Gewitter zieht über uns hinweg und der Wind bläst uns fast um. Wir bleiben im Wohnmobil und gehen zeitig ins Bett. Trotz Wind und Regen schlafen wir alle sehr gut (Dank an Aischa für die gute Bewachung, mit ihr fühlen wir uns sehr sicher). |
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8.. Tag Mittwoch 30.08.2006 Le Touget-Paris-Plage Heute scheint endlich wieder die Sonne und ich würde am liebsten noch einen Tag hier verbringen aber Anton will weiter (wegen der Ausstellung in Düsseldorf). Nach Ver- und Entsorgung im Nachbarort fahren wir um 11.00 Uhr (nach ausgiebigem Frühstück mit frischen Baguette vor die Haustüre geliefert) weiter. In Saint Vallery en Cux tanken wir und waschen das Wohnmobil. Über Abberville fahren wir nach Le Touget-Paris-Plage. Wir erreichen den Stellplatz um 17.00 Uhr und bereiten das Abendessen vor. Die Sonne scheint und wir sitzen noch einige Zeit draußen. Am Abend ist allgemeines Duschen angesagt und heute kommt endlich die Abschiedssendung von Ulrich Wickert, auf die sich Anton schon vor einer Woche gefreut hat. In der Nacht fängt es wieder an zu regnen. |
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9. Tag Donnerstag 31.08.2006 Calais Wir verlassen um 9.00 Uhr den Stellplatz und fahren über Bologne nach Calais. Wir schauen uns den Hafen an, von wo die Fähren nach Dover/England auslaufen. Eine Stadtrundfahrt durch Calais führt uns an der Renaissance-Cathedrale vorbei, das einzige alte Gebäude der Stadt. Alles andere wurde im 2. Weltkrieg durch Bombenangriffe zerstört. |
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Wir verlassen Calais und fahren auf die A16 Dunkerquit in Richtung Brüssel. Unser Ziel heute soll Düsseldorf sein. Wir haben im Stellplatz-Führer einen Platz direkt am Rheinufer ausgesucht – Joseph-Beys-Ufer- der Platz ist leider bereits überbelegt als wir gegen Abend ankommen. Also entschließen wir uns, noch heute zum Messegelände zu fahren um dort zu übernachten. Um 20.00 Uhr stehen wir auf dem Gelände im Stau, es dauert einige Zeit bis wir eingewiesen werden (schlechte Organisation). Wir essen und danach gehen wir noch etwas spazieren und trinken ein Altbier am Festzelt auf dem Gelände. |
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10.. Tag Freitag 01.09.2006 Camping-Caravan-Messe Düsseldorf Durch den Fluglärm über uns werden wir bereits kurz nach 6.00 Uhr morgens geweckt. Ich mache mit dem Hund einen Spaziergang an den Rhein, der nicht weit vom Parkgelände entfernt ist. Um 9.30 Uhr machen wir uns auf den Weg zur Messe (Bustransfer). Aischa lassen wir im Womo, sie soll aufpassen, außerdem tut ihr die Ruhe gut. Auf der Messe vergleichen wir immer wieder die einzelnen Modelle mit unserem Womo und stellen zuletzt fest, dass wir vom Preis-Leistungs-Verhältnis mit unserem Dethleffs sehr zufrieden sein können. Wir verlassen die Messe um 15.00 Uhr und werden bereits von Aischa erwartet und sehr freudig begrüßt. Wir sitzen draußen und verarbeiten unser Eindrücke beim Essen. Danach machen wir einen ausgiebigen Spaziergang mit Aischa. |
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11. Tag Samstag 02.09.2006 Düsseldorf Wegen dem großen und vielfältigen Angebot in Düsseldorf führt für uns Wohnmobil-Fans einfach kein Weg am CARAVAN SALON vorbei, deshalb haben wir beschlossen unser Heimreise so zu organisieren, dass unser weg über Düsseldorf führt. Sogar das Schweizer Ehepaar Hansruedi und Esther, die wir in Griechenland auf dem Campingplatz in Finikounda kennen gelernt hatten, haben wir dort wieder getroffen |
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In der Presse haben wir gelesen, dass auf dem messeeigenen Stellplatz während des diesjährigen CARAVAN SALON insgesamt 19.000 Fahrzeuge oder 29.000 Übernachtungen gezählt wurden, das sind so viele wie noch nie bei einer Düsseldorfer Messe. Die Organisation lies auch etwas zu wünschen übrig, zumindest in dem Zeitraum als wir dort waren. Bis zu zwei Stunden musste mancher Wohnmobilist warten, bis er auf dem Campcround eingewiesen wurde. Und der Fluglärm der startenden Maschinen vom nahe gelegenen Flughafen störte mich in diesem Jahr besonders stark. Zwei Nächte auf diesem Platz das reicht! Um so schöner dann die Altstadt und die Königsallee. Wir sind früh aufgestanden und haben in der Altstadt am Wochenmarkt gefrühstückt und sind auf der Kö geschlendert und haben uns angeschaut was wir alles nicht kaufen können bzw. wollen. Am Rhein entlang sind wir dann wieder zurück zu unserem Womo, um die Heimreise anzutreten. |
Esther Lenzin aus der Schweiz |
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