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Reisebericht Polen 2007 Autor: © Fam. Pfarr 03.08.2007 - 17.08.2007 Home |
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| Jedes Jahr besuchen viele
Wohnmobilfreunde Polen, auch unser Club hatte eine gemeinsame Reise
vorgeschlagen, leider konnte sich niemand dafür finden. Wir, Anton und Siglinde
entscheiden uns allein zu fahren, und haben nun die Gelegenheit, die
traditionelle Gastfreundschaft und Freundlichkeit der Polen kennen zu
lernen. Aufmerksame Gäste werden sich davon überzeugen können,
was für einen bedeutenden Beitrag und interessante Werte Polen in das
Kultur- und Zivilisationserbe Europas und der Welt eingebracht hat.
Herzlich willkommen bei unserem Reisebericht . Eine junge Polin begrüßt uns in Warschau !! |
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| 1.Tag Freitag
03.08.2007
Dresden |
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| Wir fahren am Freitagvormittag von Gochsheim bis nach Bayreuth, um dort Siglinde's Schwester zu besuchen. Nach dem Mittagessen brechen wir dort gegen 14.00 Uhr auf, denn wir wollen heute bis Dresden fahren. Den Stellplatz direkt am Elbufer - gegenüber von den Brühl'schen Terrassen - erreichen wir um 17.00 Uhr. Der Platz liegt sehr zentral, Wiesentorstraße, direkt an der Augustusbrücke und wir bezahlen für 24 Stunden 16 Euro. (Parkplatz Wiesentorstrasse) Unsere Stadtbesichtigung führt uns zur Frauenkirche und wir haben großes Glück, denn es beginnt eine Abendandacht und wir können kostenlos die Kirche besichtigen. Im Zwinger beginnt um 19.30 Uhr ein Konzert am Nymphenschlößchen und wir setzen uns auf eine Parkbank und hören eine Weile zu. Am Elbufer liegt der Raddampfer "Dresden" auf dem eine Dixieland-Musikkapelle spielt. Wir genießen in der Abendsonne auch diese Musik bis der Dampfer ablegt. Von Anfang Juni bis Ende August findet am Wochenende Open-Air-Kino am Elbufer statt, direkt neben unserem Stellplatz. Dresden bei Nacht vom gegenüberliegenden Elbufer zu sehen ist ein Erlebnis und wir bummeln bis Mitternacht am Elbufer entlang. | |
| Wetter 03.08.2007 | |||||
| Früh | Mittag | Abend | |||
| 20°C | 19°C | |
16°C |
| 2.Tag
Samstag 04.08.2007
Jelenia Góra |
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| Nachdem es gestern doch etwas spät geworden ist wachen wir erst um 9.00 Uhr auf. Ich mache mit Aischa einen Morgenspaziergang und Anton bereitet das Frühstück. Es ist sonnig und warm. Gegen 11.00 Uhr verlassen wir Dresden und fahren auf die A 4 über Bautzen nach Görlitz. Wir erreichen den Übergang um 12.30 Uhr. Ohne größere Kontrolle sind wir um 13.00 Uhr in Polen. Nach ca. 2 km verlassen wir die Autobahn und fahren auf die B 30 Richtung Jelenia Gora. Wir sehen eine Wechselstube (auf polnisch Kantor) und wechseln 200 Euro für die wir 740 Zloty ( 1 EUR = 3,70 ZL) erhalten. Hier gibt es große Einkaufsmärkte wie Carrefour, Real und natürlich auch MC Donalds. Um 16.30 Uhr haben wir unser Tagesziel Jelenia Gora, Campingplatz Sloneczna Polana erreicht. Dank der guten Beschilderung finden wir den Platz sofort. Eine junge Frau, die gut Englisch, spricht zeigt uns den Platz. Die Campingplatzbesitzer sind Holländer und die Frau spricht sehr gut deutsch. Wir bezahlen gleich für eine Nacht 55,00 Zl = 14,00 EUR für zwei Personen und einen Hund, ohne Strom. Die sanitäre Einrichtungen sind sauber und gut, es gibt sogar einen kleinen Pool. Auf dem Platz sind viele Deutsche, Holländer, einige Dänen und Engländer. | |
| Wetter 04.08.2007 | |||||
| Früh | Mittag | Abend | |||
| 20°C | 23°C | |
12°C |
| 3.Tag Sonntag 05.08.2007
Breslau /Wroclaw (Niederschlesien)
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| Da wir Langschläfer sind, kommen wir erst gegen 11.00 Uhr am Campingplatz in Jelena Gora (Hirschberg) weg. Wir fahren die S3 / S5 nach Breslau (Wroclaw) und erreichen die Stadt um ca. 14.00 Uhr. Kurz vor Breslau machen wir einen Stopp, um das große Einkaufszentrum mit Media-Markt, Praktiker, Real, Carrefour und viele mehr zu besuchen. Wir sind sehr erstaunt über die große Auswahl und die niedrigen Preise. Alles kostet höchstens ein Drittel unserer Preise. Es gibt alles, deutsche Produkte genauso wie französische oder holländischen Käse und sehr viel Fisch. Wir machen noch unseren Tank voll, hier kostet der Diesel 3,57 Zl/l, das ist nicht mal 1 Euro. In Breslau entschließen wir uns auf einen bewachten Parkplatz zu fahren und weil dieser direkt im Centrum liegt bleiben wir auch die Nacht über hier. Der Platz kostet 10 Zl für 24 Stunden. Von hier aus gehen wir in die Altstadt und sind sehr überrascht über das moderne Breslau. Eine alte Kirche spiegelt sich in der Glasfassade eines modernen Einkaufszentrums. Die Geschäfte sind den ganzen Sonntag geöffnet und wir bummeln durch die Altstadt von Breslau und bestaunen die restaurierten Fassaden (siehe Fotos). Das Wahrzeichen der Stadt ist das prächtige Rathausgebäude. Es befindet sich direkt am Marktplatz und wurde im gotischen Stil erbaut. Die Oder teilt sich in Breslau in mehrere Arme und bildet zwölf unterschiedlich große Inseln. Auf Grund dieser Situation besitzt die Stadt dadurch mehr als hundert Brücken. Wir kehren am Abend mit sehr positiven Eindrücken der Stadt Breslau zum Wohnmobil zurück. Die Nacht ist sehr ruhig, obwohl der Parkplatz mitten im Zentrum liegt. | |
| Wetter 05.08.2007 | |||||
| Früh | Mittag | Abend | |||
| 20°C | 23°C | |
20°C |
| 4.Tag Montag
06.08.2007
Warschau |
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| Wir standen die Nacht über nicht allein, es
stellte sich noch ein anderes Wohnmobil in unsere Nähe. Natürlich
kamen wir ins Gespräch und der "Nachbar" berichtete nur
positives über Polen, er war schon einige Male hier. Heute kommen wir
zeitig weg, denn unser Weg soll uns über Lodz (Theo wir fahren nach
Lotsch) bis nach Warschau führen. Es sind insgesamt 340 km von Breslau
nach Warschau, es gibt hier keine Autobahn und wir wollen auch etwas von
der Umgebung sehen. Lodz ist immer noch eine Industriestadt und wenig
sehenswert, so daß wir uns entschließen hier keinen Aufenthalt zu
machen. Unsere Route geht von der E 67/S8 bis Sokolinika, dann auf die S
14 über Lodz bis Lowicz, dann auf E30/S2 bis Warschau. Um 16.30 Uhr
erreichen wir Warschau und stellen uns etwas außerhalb auf einen
Campingplatz, http://www.infhotel.pl/de/de_pokaz.php?znalezione=1579
der allerdings in keinem Reiseführer zu finden ist. Hier
stehen viele Spanier, Italiener, Franzosen und Polen. Wir sind die einzigen
Deutschen.
RAPSODIA - HOTEL - DOM WYCIECZKOWY -
CAMPING ul. Fort Wola 22 00-961 WARSZAWA |
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| 5.Tag
Dienstag 07.08.2007
Warschau (Warszawa) |
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| Heute besichtigen wir die Hauptstadt von Polen. Über Geschichte wollen wir hier nicht schreiben, hier verweisen wir auf die Literatur. Wir kaufen uns am Kiosk neben der Straßenbahnhaltestelle Tickets und fahren mit der Linie Nr. 32 zum Zentralbahnhof unweit des Kulturpalastes. Von hier erkunden wir die Sehenswürdigkeiten. Es ist heute ziemlich warm und wir laufen einige Stunden durch Warschau. Unser Eindruck von dieser modernen Stadt ist sehr positiv. Die nach Originalvorlagen wiederaufgebauten durch den Krieg zerstörten Häuser der Altstadt mit ihrem Marktplatz (Rynek), dem Königsschloß, alles sehr sauber und gepflegt. Mit vielen positiven Eindrücken kehren wir am Nachmittag zum Campingplatz zurück. | |||||||||||||||||||
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| 6.Tag Mittwoch 08.08.2007
Elk / Masuren |
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| Heute geht unsere Reise weiter, wir fahren in Warschau auf die S8/E67 über Wyszkow, Ostrow bis Zambrow, weiter auf die S66 über Bransk nach Bielsk Podalski. Hier biegen wir im Zentrum des Ortes auf die Straße 689 Richtung Belarus Weißrussland (Landeskürzel BY). Nach ca. 40 km erreichen wir das Örtchen Bialowieza am gleichnamigen Nationalpark, einer der letzten Urwälder Europas. In den Park dürfen nur geführten Touren, allein darf man das als "Reservat" gekennzeichnete Gelände nicht betreten. Es beginnt zu regnen und wir kehren zum Wohnmobil zurück. Zurück geht unsere Fahrt wieder nach Hajnowka, hier auf die S8 bis nach Bialystok. Hier gibt es viele Holzhäuser, sogar die Kirchen sind aus Holz. Eine eher etwas ärmliche Gegen, so nahe an der Grenze zu Weißrussland. Der Regen läßt nicht nach und so entschließen wir uns zur Weiterfahrt nach Augustow. Hier fahren wir auf die S16 (die 16 führt durch die Masurenlandschaft) bis nach Elk und stellen uns für eine Nacht auf einen Wohnmobilstellplatz mit Wiesenzeltplatz. Der Platz liegt an einem kleinen See und ist sehr sauber und gepflegt. | |||||||||||||||||||
| Wetter 09.08.2007 | |||||
| Früh | Mittag | Abend | |||
| 24°C | 28°C | |
24°C |
| 7.Tag Donnerstag 09.08.2007
Nikolaiken/Mikolajki /Masurisches Venedig
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| Nach dem Frühstück säubern wir das Wohnmobil mit dem Staubsauger. An der modernen Tankstelle in Elk waschen wir unser Wohnmobil gründlich an einer Kärcher-Waschanlage. Für 14Zl ist das Wohnmobil gereinigt und unsere Fahrt geht weiter die S15 nach Mikolayki. Unterwegs beginnt ein Gewitter und es setzt starker Regen ein. Im Ort gibt es einen Campingplatz, wir entscheiden uns aber für den stadtnahen Parkplatz Centrum Lukasz Zakrzewski ul. Szkolna 2 der im hinteren Teil Stellplätze für Wohnmobile auf einer Wiese ausgewiesen hat. (25zl pro Nacht) Es gibt hier auch Toiletten und Duschen. Der Regen hört auf, die Sonne kommt durch und es ist wieder warm. Wir bummeln am See entlang und sind wieder einmal erstaunt über die vielen Segelboote, den Jachthafen und die modernen Geschäfte. Das quirlige Örtchen ist bereits vom Tourismus geprägt, an der Uferpromenade reihen sich die Restaurants, Cafes und Souvenirgeschäfte aneinander und locken die Touristen. Hier trifft man viele polnische Urlauber, in den Restaurants gibt es Speisenkarten aber auch auf deutsch und italienisch! | |||||||||||||||||||
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| 8.Tag Freitag 10.08.2007
Allenstein/Olsztyn
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| Kurz bevor wir zur Weiterfahrt
aufbrechen fährt ein Rotel-Bus auf unseren Stellplatz. Über die S 16
fahren wir nach Sensburg (Mragowo), Rastenburg (Kretrzyn) durch
herrliche Seenlandschaften zur Wolfsschanze. Die nach Kriegsende zum
Großteil gesprengte Bunkerstadt war Hitlers größtes
Kriegsquartier, das er mit der geplanten Invasion auf die Sowjetunion
errichten ließ. Hier fand das fehlgeschlagene Attentat durch Graf
Stauffenberg auf Hitler statt. Von hier aus geht es nach Allenstein.
Direkt im Stadtkern parken wir auf einen bewachten gebührenpflichtigen
Stellplatz und schauen uns die schöne Stadt an. Wir gehen exklusiv
essen und bezahlen für zwei Personen 100 Zl. In der Stadt folgen wir
dem Schild "Camping" etwas außerhalb der Stadt direkt am See
im Park des Hotels Pirat Tawerna http://www.pirat.com.pl
mit kostenlosem WLan. Von hier können wir unseren Reisebericht ins
Netz stellen.
Wir sind nun eine Woche in Polen unterwegs und können einen ersten, sicherlich oberflächlichen Eindruck von diesem Land wiedergeben. Polen ist ein modernes Land und vermittelt uns keinen großen Unterschied zu Deutschland. Die Industriestadt Lodz macht allerdings eine Ausnahme, auch die Gegend an der russischen Grenze benötigt noch einigen Nachholbedarf. Städte wie Warschau und Breslau sind herrliche, moderne Städte und können, was das Kulturangebot, Warenangebot und die Dienstleistung angeht, mit jeder deutschen Stadt mithalten. Die Straßen sind sehr gut bis befriedigend, aber auch teilweise sehr schlecht mit tiefen Spurrillen was das Fahren sehr schwierig macht und den Fahrer fordert. Die polnischen Menschen sind sehr nett und hilfsbereit, die Allgemeinbildung ist auf sehr hohem Niveau und man kommt mit Englisch und Deutsch oft weiter. Junge Menschen können direkt in Englisch angesprochen werden und man komm fast immer zurecht. |
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| Wetter 10.08.2007 | |||||
| Früh | Mittag | Abend | |||
| 24°C | 28°C | |
26°C | ||
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| 9.Tag Samstag 11.08.2007
Stegna /Ostsee
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| Nach einer verregneten Nacht verlassen wir die Masuren mit seinen herrlichen Seen auf der S 16 Richtung Osterode/Ostroda, dort auf die S7 bis kurz vor Paslek. Hier biegen wir links ab nach Buczyniec/Buchwalde zum oberländischen Kanal. Einmalig in Europa ist dieser Wasserweg, der in den Masuren beginnt und im Frischen Haff an der Ostsee endet. Der Elblag-Ostroda-Kanal verläuft nur zu einem Viertel durch den Kanal, der Rest führt durch natürliche Seen. Das Einzigartige an der Strecke ist das "Fahren an Land". Stahlwagen werden auf Schienen über das Land gezogen und transportieren die Schiffe über "Rollberge" genannte schiefe Ebenen. Die Wagen werden durch umweltfreundliche Wasserkraft gezogen. Der Kanal wurde bereits 1860 eröffnet und ist heute ein Anziehungspunkt für Touristen. Wir besichtigen das ganze vom Ufer aus, denn eine Schiffsfahrt dauert einen ganzen Tag. Auf dem Parkplatz sehen wir einen Reisebus mit SW-Kennzeichen und wir halten einen kurzen Plausch. Zurück auf der S7 kommen wir zu einem Unfall , dadurch stehen wir eine Stunde im Stau bis die Straße wieder frei geräumt ist. Die Polen fahren ziemlich rasant und zu unserem Erstaunen und oftmals Erschrecken wird hier trotz Gegenverkehr überholt und man muss ganz weit rechts fahren um einen Unfall zu entgehen, was aber nicht immer klappt (es stehen viele geschmückte Kreuze am Straßenrand). Danach geht es zügig auf der sehr gut ausgebauten Straße weiter an Elblag vorbei bis Nowy Dwor Dansk. Auf der 502 Richtung Norden nach Stegna. Dieser Ostsee-Badeort ist voller Menschen und alles strömt Richtung Ostsee. Für eine Nacht bleiben wir hier auf dem Campingplatz Nr. 159, denn es ist bereits 17.00 Uhr und wir machen noch einen Spaziergang am herrlich weißen Sandstrand. | |||||||||||||||||||
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| 10.Tag
Sonntag 12.08.2007
Danzig/Gedansk |
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| Danzig ist unser heutiges Tagesziel. Wir fahren sehr früh am Campingplatz los mit einem kurzen Abstecher an die russische Grenze, die sich auf der Frischen Nehrung befindet. Von hier fahren wir wieder auf die S7 bis Danzig. Mitten im Zentrum bekommen wir einen bewachten Parkplatz für 10 Zl/Stunde und in fünf Minuten erreichen wir die Innenstadt die sog. "Rechtsstadt". Auf dem Königsweg vom Brahma Wyzynna/Hohen Tor zum Zlota Brama/Goldenen Tor. Alle Sehenswürdigkeiten wollen wir hier nicht aufzählen. Die ersten Wochen im August gibt es hier einen großen Trödelmarkt und es sind sehr viele Menschen in der Stadt. Nach soviel Kultur sehnen wir uns jetzt nach einer kleinen Entspannungspause und fahren nach Sopot auf den Campingplatz Przy Plazy, Nr. 67. Der Platz ist voll aber wir finden noch eine schöne Ecke und richten uns ein. Ein Gewitter zieht über uns hinweg, gegen Abend hört der Regen jedoch wieder auf. Nach dem Abendessen trinken wir noch ein Gläschen Wein und schauen uns die Fotos von Danzig auf dem Computer an und ergänzen unseren Reisebericht. | |||||||||||||||||||
| Wetter 12.08.2007 | |||||
| Früh | Mittag | Abend | |||
| 24°C | 28°C | |
21°C |
| 11. Tag Montag 13.08.2007
Sopot/ Ostsee
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| Trotz des gemischten Wetters bleiben wir in Sopot, denn wir brauchen eine Ruhepause. Am Nachmittag gehen wir an der Strandpromenade ein Stück in Richtung Danzig spazieren, der Strand ist heute leer und es beginnt wieder ein leichter Regen. Sopot hat eine schöne Seebrücke, ähnlich wie auf Usedom. Am Abend gehen wir sehr bald ins Bett, wir wollen am Dienstag aufbrechen weiter die Küste entlang. | |||||||||||||||||||
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| 12. Tag Dienstag 14.08.2007
Rowy/ Ostsee |
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| In einem Reisebericht haben wir gelesen, dass es in Rowy sehr schön sein soll. Deshalb beschließen wir, uns den Ort anzuschauen. Auf der S6 fahren wir nach Slupsk, am Ortsanfang rechts auf die 213 nach Rowy. Hier gibt es drei Campingplätze, einen am Ortseingang (ist sehr weit vom Strand entfernt) und zwei im Ort, gleich nach der Kirche. Wir entschließen uns für den Campingplatz Krystina, der 22 Zl kostet. Auf dem Campingplatz Wagabunda verlangen sie noch 5 Zl für unseren Hund und dafür haben wir kein Verständnis. Wir finden ein schönes Plätzchen, obwohl auch hier viel Betrieb herrscht. Wir stellen uns neben ein Dethleffs-Wohnmobil (fast wie unseres) aus Goslar. Der Nachbar auf Zeit ist sehr freundlich und weiß viel interessantes zu erzählen. Die Männer tauschen ihre Reiseerfahrungen aus und fachsimpeln über Dethleffs Wohnmobile. Während wir beim Abendessen sitzen rennen plötzlich drei Wildschweine mitten durch die Wohnmobile und Siglinde hält unseren Hund fest, aber die Tiere sind harmlos. Wie wir später erfahren werden sie vom Campingplatzbesitzer außerhalb des Platzes gefüttert, doch irgendwie sind sie wohl heute durch den Zaun in den Platz gekommen. Wir sind jedenfalls erst ganz schön erschrocken! | |||||||||||||||||||
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| 13. Tag Mittwoch 15.08.2007
Rowy /Ostsee |
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| Heute haben wir wieder sehr schönes Wetter und wir gehen zum Strand. Im Juli und August sind alle Strände an der Ostsee voll, man hat das Gefühl alle Polen sind ans Meer gefahren. Der Sand ist wunderbar und fast wie in der Karibik so weiß. Unsere freundlichen Nachbarn aus Goslar haben uns einen Tipp gegeben, wo man gut Fisch essen kann und wir essen Heilbutt mit Kartoffelbällchen und Salat, dazu trinken wir Bier. Der Preis für das gesamte Essen beträgt 53 Zl, das sind ca. 14 Euro. Am Nachmittag wird es wieder etwas bewölkt und wir bummeln noch etwas durch den Ort. Siglinde kauft noch ein paar Bade-Cloks für 40 Zl. Den Abend verbringen wir mit unserem Nachbarn, der uns von seinen interessanten Reisen berichtet. Als uns die Moskitos zu sehr peinigen, flüchten wir ins Wohnmobil. | |||||||||||||||||||
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| 14. Tag Donnerstag 16.08.2007 Berlin |
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| Während wir Aufstehen fängt es an zu regnen. Der Himmel ist grau und es scheint heute nicht besser zu werden. Nach dem Frühstück verabschieden wir uns und fahren zurück nach Slupsk. Dort weiter auf der S6 bis Stettin. Die Straßen sind teilweise schon sehr gut ausgebaut und wir kommen trotz starkem Regen sehr gut vorwärts. In Stettin verlassen wir die Autobahn, um unser restliches polnisches Geld auszugeben. Wir machen unseren Tank voll und kaufen noch ein paar Kleinigkeiten ein. Unsere Reise geht weiter auf der Autobahn A 11 Richtung Berlin. Der Grenzübergang ist wieder problemlos und wir erreichen Deutschland gegen 15.00 Uhr. In Berlin entschließen wir uns durch die Stadt zu fahren, vorbei am Brandenburger Tor, am Reichstag, Straße des 17. Juni, Siegessäule und an der Gedächtniskirchei bis nach Klein-Malchow. Hier verlassen wir die Autobahn und gehen auf den Campingplatz am Teltow Kanal. Wir waren bereits 1999 hier auf dem Platz, als wir für einige Tage in Berlin waren. Es hat sich nicht viel geändert, es gibt zwei neue Sanitärgebäude, im Garten steht eine große Theke mit Bierzapfsäule und Tischen unter einem großen Sonnenschirm. Anton freut sich sehr, dass wir den Platz auf Anhieb wiedergefunden haben und taucht in Erinnerungen!! Siglinde telefoniert am Abend mit ihrer Schwester in Bayreuth und meldet uns zum Mittagessen an. Am Freitag geht unsere Fahrt dann über Bayreuth zurück nach Gochsheim. Wir sind auf dieser Reise 3.200 Kilometer gefahren und haben nur positive Erfahrungen mit dem Land und den Menschen gemacht. Es wird mit Sicherheit nicht unsere letzte Reise nach Polen gewesen sein. | |||||||||||||||||||
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