Reisebericht

 Rundreise durch die neuen Bundesländer  2010

Autor :   Günter Wegner

Reisezeit 21.06. - 22.07.2010

Kurz nach der Wende  besuchte ich im Frühjahr 1990 die neuen Bundesländer zum ersten Mal. Nun 20 Jahren später, wollte ich mir ein Bild von der Entwicklung machen. So entschloss ich mich ganz spontan und kurzfristig zu dieser  Rundreise mit meinem Reisemobil . Da ich glaube, dass heute jeder Reisemobilist über ein Navigationsgerät verfügt, und ich immer direkt von einen Ziel zum anderen fuhr,  erspare ich mir die Wegbeschreibung.

Nachdem ich mein Reisemobil mit Diesel und Frischwasser betankt hatte, fuhr ich um ca. 11 Uhr in Schweinfurt los und kam gegen14 Uhr am Stellplatz in Weimar an.


 

1. Zielort Weimar/Thüringen

21.- 22.06.2010

WoMo-Stellplatz : Herrmann-Brill Platz  (Parkplatz) - Gebühr: 4€/Tag, kein Strom und keine E+V

Nach einer kurzen Pause entschloss ich mich, die Stadt zu Fuß (ca. 20 Min.) zu erkunden .Weimar wird oft als “ Stadt der deutschen Klassik “ bezeichnet und war Wahlheimat von einigen namhaften Persönlichkeiten wie z.B. Goethe, Schiller, Herder und Wieland um nur die bekanntesten zu nennen. Aber auch Cranach, Bach und Liszt wirkten hier einige Jahre.  Ich glaube man kann die Geschichte ahnen in dieser Stadt und sieht manches auch mit anderen Augen . In  Weimar aber stehen sich aber auch die Extreme deutscher Geschichte gegenüber - das Konzentrationslager Buchenwald bleibt immer eine Mahnung.

Nach ca. 4 Std. Stadtbesichtigung und einem guten Abendessen  hatte ich für den Tag genug. Ich bin zurück zum Stellplatz gegangen. Es waren einige Reisemobile dazu gekommen und so ergaben sich noch einige Gespräche mit Gleichgesinnten.

Am nächsten Tag ging Ich wieder in die Stadt um die Stadtbesichtigung fortzusetzen. Jetzt aber habe ich eine Stadtrundfahrt mit dem Belvedere-Express inkl. Rundgang am Schloss Belvedere gebucht.

Somit werde ich morgen Weimar mit einem auf Wiedersehensgruss verlassen, denn ich glaube, diese Stadt muss man öfters besuchen um alle ihre alten, verwinkelten Gassen und Sehenswürdigkeiten zu erkunden:

Gegen 9 Uhr verließ ich Weimar um erst einmal einen Zwischenstopp in Buchenwald einzulegen. Man sollte schon einmal auch über unsere dunkle Vergangenheit nachdenken, was mit Sicherheit geschieht, wenn man diese Gedenkstätte einmal besucht hat.

 



 

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2. Zielort Leipzig / Sachsen

23.- 25.06.2010

WoMo- Stellplatz: Querstr. 14 (fast Innenstadtnähe) - Gebühr: 10€, + Strom 3€ /Tag keine E+V, (Bäcker ca. 100m, nur Mo-Fr. bis 17 Uhr)

Nach ein paar nachdenklichen Stunden ging die Fahrt weiter zum WoMo-Stellplatz in Leipzig, den ich gegen 16 Uhr erreichte. Da heute das WM-Spiel Deutschland : Ghana (1:0) lief, habe ich eine Ruhepause eingelegt.

Heute nun ging es in die Stadt um einen Eindruck von der Entwicklung nach der Wende zu entdecken.

Der Marktplatz war leider eine einzige riesige Baustelle (Stadttunnel ?) und somit auch viel Lärm. Nach einer Stärkung (Mittagessen ) setzte Ich die Stadtbesichtigung fort, wobei ich einiges für einen weiteren Besuch zurückstellte, denn meine Füße meldeten sich auch schon. Ich nahm mir noch vor die Thomaskirche und den bekannten  Auerbach-Keller  anzusehen und dann für heute zurück zum Stellplatz zu gehen, zumal wir wieder an die 35° C und Sonne pur hatten, was eine Stadtbesichtigung nicht leicht macht .

Heute morgen haben wir schon fast 30°C , sodass ich mir  nur den Neuen Hauptbahnhof mit der in den Untergeschossen neuen Verkaufsgalerie vornehme.

Nachdem ich noch etwas Obst und Wurst  eingekauft hatte , ging ich schon früher als geplant zum Reisemobil zurück. Ich sehne sogar etwas Regen herbei, da es im Reisemobil 32°C warm war. Morgen werde ich weiterfahren nach Potsdam.  Hier steuere ich aber einen Campingplatz an, da ich einige Tage bleiben werde.

 


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3. Ziel  Potsdam / Brandenburg

26.06.-02.07.2010

Campingplatz: Sanssouci, an der Pirschheide / Am Templiner See 41

Gebühr/Tag : Stellplatz 9,90€ , Person 10,10€ , Umwelt 0,90€ inkl.Strom, WC u. Duschen

Bereits um 8Uhr fuhr ich vom Stellplatz in Leipzig los, um noch einen Abstecher zum bekannten Völkerschlachtdenkmal zu machen. Leider war es eingerüstet . Aber ich werde bestimmt wieder einmal Leipzig besuchen.

Nach dem kurzen Abstecher zum Völkerschlachtdenkmal ging die Fahrt zügig weiter zum Campingplatz in Potsdam.  Mein Navigationsgerät führte mich sehr genau dorthin. Gegen 11 Uhr war ich an der Anmeldung und bekam meinen Stellplatz zugewiesen, vor allem wegen TV(WM-Spiele) denn der Campingplatz liegt im Wald und hat somit schön Schatten, aber TV-Probleme !

Auf meinem Stellplatz hatte ich nachmittags wunderbar Schatten und konnte trotzdem die WM-Spiele ansehen, sonst muss ich nicht unbedingt fernsehen. Nachdem ich mein Reisemobil mit Strom usw. versorgt hatte, ging ich ins Restaurant am Platzeingang zum Mittagessen (sehr gut). Danach entspannte ich und konnte am Platz meine Zeitungen lesen. Es war wie in den Tagen zuvor wieder sehr heiß. Ich bin froh doch etwas Schatten am Abend zu haben.

Die Nacht war sehr ruhig und angenehm. Man spürt doch dass der Platz am See liegt und so die Luft  staerker abkühlt. Am Morgen wieder blauer Himmel und wieder Sonne pur .

Ich erkundige mich an der Rezeption des Platzes wie die beste Verkehrsanbindung nach Potsdam ist. Es besteht die Möglichkeit per Bahn von Pirschheide aus, oder mit dem Fahrrad am See entlang bzw. mit dem Wassertaxi. (Haltestelle am Seminaris-Hotel ca. 400m vom Campingplatz.)

Der Platz bietet auch einen Service an: man kann kostenlos den Kleinbus des Platzes benutzen der einen täglich von 9-11Uhr zum Bahnhof Pirschheide fährt und abends zwischen 17-21 Uhr kann man anrufen und wird wieder vom Bahnhof abgeholt. Das fand ich sehr gut!

Für heute Sonntag 27.06. , will ich einen Erholungstag einlegen und mich am Platz etwas umsehen.

Der Tag ging gut zu Ende, denn ich habe noch im TV das Fußballspiel im WM-1/8 Finale Deutschland : England (4:1) angesehen.

Heute am Montag 28.06., will ich über den Wasserweg Potsdam erkunden. So ging ich vom Campingplatz zu Fuß los zur Haltestelle am Templiner See. Ich kaufte mir ein Tagesticket (12€) und fuhr bis zur Endstelle Krughorn (Jungfern-See), Fahrtzeit ca.1,5 Std. Von hier ging ich zu Fuß weiter durch den Volkspark Klein-Glienicke , vorbei an der Bastion und dem Schloss Glienicke , über die bekannte Brücke (vor der Wende wurden hier oft Personen von West nach Ost oder umgekehrt ausgetauscht ) nach Potsdam .

Am späten Nachmittag ging es mit dem Wassertaxi zurück zum Campingplatz . Hier buchte ich für morgen in der Rezeption die “Kaiser-Tour “ Stadt & Schlösserfahrt

Heute, am Dienstag 29.06, werden die Teilnehmer der “Kaiser-Tour” direkt am Campingplatz abgeholt. Über Luisenplatz mit Brandenburger Tor geht es zum Startpunkt der Tour, dem Potsdamer Hauptbahnhof.  Erster Anlaufpunkt  “Neues Palais “

Die Potsdamer legen großen Wert auf die Feststellung , dass ihr Tor 18 Jahre älter ist als das Brandenburger Tor in Berlin .

Zweiter Anlaufpunkt  “Schloss Sanssouci” mit seinen  schönen Parkanlagen

Nun ging es weiter vorbei an den Ulanen Kasernen, russische Kolonie Alexandrowka, Belvedere, Alte Meierei zum Schloss Cecillienhof  (3. Haltepunkt)

Vom 17. Juli bis 2. August 1945 tagte im Schloss Cecillienhof die POTSDAMER KONFERENZ. Sie war die dritte und letzte Zusammenkunft der “ Großen Drei “, der Allierten- Streitkräfte. Die ersten beiden Treffen fanden bereits Ende 1943 in Teheran /Iran und Anfang 1945 in Jalta / Sowjetunion statt.

Delegationsleiter waren die jeweiligen Staatschefs Stalin (Sowjetunion), Truman (USA) und Churchill (Großbritanien). Die Franzosen waren nicht geladen, stimmten jedoch am 7. August 1945 dem Potsdamer Abkommen zu. Fast ein halbes Jahrhundert sollte vergehen, bis am 3. Oktober 1990 die Wiedervereinigung Deutschlands  zustande kam.

Weiter ging es nun vorbei an der alten Meierei, der verbotenen Stadt (russischer KGB), KGB-Gefängnis, neues Rathaus, Holländisches Viertel, zurück zum Start- bzw. Endpunkt Bahnhof.

Das Betreten der Verbotenen Stadt war den DDR- Bürgern untersagt. Auch der jetzige Ministerpräsident von Russland, Putin, war hier tätig.

Nach einen guten, verspäteten Mittagessen fahre ich mit dem Wassertaxi zurück zum Campingplatz und werde wohl morgen einen Ruhetag einlegen, um all die Eindrücke und das Gehörte gedanklich zu verarbeiten.

Nach den gestrigen Ruhetag  bin ich nun heute wieder unternehmungslustig  und will noch  Potsdam weiter erkunden. Wie immer mit dem Wassertaxi bis Potsdam - Hafen .

Mit einer letzten Bootstour, mit dem Wassertaxi, welches ich sehr geschätzt habe, will ich meinen Potsdam Besuch abschließen, denn morgen ist aufräumen und säubern des Reisemobils mit entsprechender Entsorgung angesagt, so dass ich am Samstag, 3.7., weiterfahren kann zum  nächsten Zielort.

 



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4. Zielort  Berlin

03.- 05.07.2010

WoMo-Stellplatz : Spandau  Askanierring 70

Gebühr: 13€/Tag incl. Strom, WC, WD  E+V vorh.

Heute morgen bin ich vom Campingplatz losgefahren und will weiter nach Berlin  auf den Spandauer Stellplatz (liegt nicht in der Umweltzone) . Nachdem ich zwischendurch auch mein Reisemobil aufgetankt habe, erreiche ich den Stellplatz noch am Vormittag . Bei der Ankunft habe ich mir am Platz einige Informationen für Berlin geholt und auch etwas Info-Material erhalten.

WoMo- Stellplatz   (für manchen etwas laut durch die überfliegenden Flugzeuge)

Für heute habe ich mir nichts mehr vorgenommen , da nachmittags das ¼ Finalspiel Deutschland : Argentinien ( 4:0) im TV zu sehen war, So klang der Tag positiv aus.

Am So., 04.07., fuhr ich mit dem Bus “M45” (Bushaltestelle ca. 3 Min. vom Stellplatz) nach Berlin “Zoologischer Garten“. Hier habe ich eine Stadtrundfahrt gebucht (man kann an allen Haltepunkten aussteigen , sich anschauen was man will und wieder mit dem nächsten Bus weiterfahren). Am Kurfürstendamm, dem Startpunkt der Stadtrundfahrt, endete auch diese. 

So endete die Stadtrundfahrt am späten Nachmittag und ich fuhr mit dem Bus Linie M45 zurück zum WoMo-Stellplatz.

Heute Mo 05.07., will ich die Stadt noch einmal zu Wasser erkunden und will deshalb ab der Schlossbrücke Charlottenburg  auf der Spree über den Landwehrkanal eine Schiffstour  machen, und vorher jedoch die Außenanlagen von Schloss Charlottenburg ansehen.

Somit endet heute mein Berlin-Aufenthalt und morgen gehts weiter zum nächsten Zielort.

 


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5. Zielort Waren an der Müritz / Mecklenburg-Vorpommern

06.- 07.07.2010

WoMo-Stellplatz : Mecklenburger Str. Gebühr: 8€ , Strom 2€, Kurtaxe 1,50€ inkl. WC/Tag , WD mit 1€ Münzen

Nachdem ich heute morgen mein WoMo noch entsorgt habe ging es weiter nach Waren.  Auf der Fahrt bereits konnte man diese schöne Gegend genießen. Gegen Mittag kam ich am WoMo-Stellplatz an und suchte mir einen Platz für die nächsten 2 Tage. Dann machte ich mich auf den Weg zum Hafen (ca. 5 Min) .

Nach einem ersten kleinen Überblick am Hafen will ich nun mit der Touristen-Eisenbahn (Tschu-Tschu) eine kleine Stadtrundfahrt unternehmen, um einen Überblick von der Gegend zu bekommen.

Nach dieser kleinen -Rundfahrt habe ich anschließend eine Schifffahrt auf der Müritz (ca. 1 Std.) genossen.

Nach dieser Schiffstour meldete sich mein Magen und ich bin beim “Schnitzelkönig “  Essen gegangen, um danach zurück zum Stellplatz zu gehen , denn es war den ganzen Tag wieder sehr warm (>30°C) und das jetzt schon fast 3 Wochen. Ich kann mich kaum erinnern so lange solch hohe Temperaturen ohne Regen in Deutschland erlebt zu haben? Am Hafen habe ich noch schnell für morgen die “7 See`n Fahrt” gebucht.

 Heute Mi 07.07.,  will ich noch vor der um 10 Uhr beginnenden “7 See`n Fahrt”  (ca. 6,5 Std.)  die Stadt etwas anschauen.

Um 10.15 Uhr ging die See`n- Rundfahrt los.

So ging nach einem guten Abendessen mein Aufenthalt in Waren zu Ende und morgen geht es weiter nach Ahlbeck auf der Insel Usedom.


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6. Zielort  Ahlbeck/Usedom

08.- 10.07.2010

WoMo-Stellplatz : Waldstr. 7 - Gebühr: 15€ inkl. Strom u. WC, WD 2€ , E+V vorh. (Bahnhof  daneben, Lärm aber zu ertragen)

Abfahrt ca.8 Uhr von Waren zum WoMo-Stellplatz in Ahlbeck auf Usedom, den ich gegen 11 Uhr erreichte. Ich stellte mein WoMo ab und versorgte es mit Strom. Heute ist es wieder sehr heiß, ca. 38°C, ich wartete deshalb bis in den späten Nachmittag, um den Ort anzusehen.

Als erstes ging es zur Uferpromenade um mit der Bimmelbahn eine Rundfahrt durch die drei sogenannten Kaiserbäder (Bansin, Heringsdorf und Ahlbeck) zu machen.

Danach war noch die “Seebrücke” angesagt und die Strandpromenade mit der historischen Uhr.

So endete der heutige Tag. Morgen will ich mit der Bahn die Insel entlang nach Peenemünde fahren und das historische Informationszentrum besichtigen.

Was mich etwas enttäuschte, war dass Eigentümern einige Gebäude(aus Spekulations- oder sonstigen Gründen ) total verrotten lassen, was für die Besucher unschön anzusehen ist.  So bin ich etwas nachdenklich mit der Bahn nach Ahlbeck zurück gefahren.

Morgen den 10. Juli will ich noch Heringsdorf mit seiner berühmten Seebrücke ansehen , und mich im  Ort noch ein wenig umsehen.

Nun noch einige Eindrücke von den Seebädern Ahlbeck u. Heringsdorf

So geht auch der Aufenthalt auf Usedom zu Ende und ich werde morgen mein nächstes Ziel ansteuern.

 


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7. Zielort  Stralsund / Mecklenburg-Vorpommern

11.- 12.07.2010

WoMo-Stellplatz : An der Rügenbrücke  Werftstr. 16/17 - Gebühr : 12€/Tag  incl. Strom, E+V vorhanden

So gegen 9 Uhr habe ich heute Usedom verlassen und bin am Stellplatz von Stralsund gegen 11 Uhr angekommen. Es ist heute wieder sehr heiß. So entschließe ich mich, erst morgen die Stadt zu erkunden. und werde mir das Formel I Rennen im TV ansehen.

Am Montag 12.07.  bin ich zu Fuß (ca. 25min.) zuerst zum Hafen gelaufen. Hier machte ich  wie immer erst einmal eine Hafen-Rundfahrt mit dem Schiff .

Nach der Schiffstour habe ich mir das Oceaneum angesehen (wirklich sehenswert), danach dann die Stadt besichtigt.

Gegen Abend fuhr ich allerdings mit dem Bus Linie 7 zurück zum Stellplatz. Im WoMo waren 34°C. Ich werde Stralsund in der nächsten Zeit sicherlich nochmals, und vor allem auch die Insel Rügen, besuchen.

Für heute aber ist es genug und ich fahre weiter nach Wismar.

 

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8. Zielort  Wismar /Mecklenburg-Vorpommern

13.- 14.07.2010

WoMo - Stellplatz : Westhafen  Schiffbauerdamm 12 - Gebühr : 10€/Tag Strom 1€ für 8 Std. WD 1€

 Heute morgen verlies ich Stralsund, um zum WoMo-Stellplatz in Wismar zu fahren. Ich bin gerade auf diese Stadt gespannt, denn vor 20 Jahren hatte sie eigentlich den schlechtesten Eindruck auf mich gemacht.

 Wegen der großen Hitze die immer noch anhält, ging ich erst gegen Nachmittag die Stadt zu besichtigen (ca. 15min Fußweg).

Dies waren die bekanntesten Bauten und Kirchen, die ich mir heute angesehen habe. Ich bin nun auch etwas müde, brauche eine Stärkung und beende somit meine Stadtbesichtigung, nicht ohne vorher gut essen zu gehen. Dann zurück zum Stellplatz um auszuspannen, denn man glaubt nicht, auch in einer Stadt kann man einige Kilometer zurück legen .

Ausgeschlafen und gefrühstückt (Brötchen u. Zeitungen sowie sogar frisch gekochte Eier, konnte man vom Platzwart bekommen) ging es auf die weitere Erkundungstour, denn was ich bereits gestern gesehen habe, konnte ich das Wismar vor 20 Jahren nicht mehr wieder erkennen . Es ist eine wunderschöne Stadt geworden, so ist unser Soli-Beitrag doch für etwas gut.

Somit endet mein Besuch von Wismar. Sicherlich werde ich wiederkommen um noch einige Tage hier zu verbringen.  Es hat mir sehr gut gefallen, und auch der Stellplatz ist komfortabel. Von hier fahre ich morgen doch mit etwas Wehmut weiter.

 



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9. Zielort  Wittenberge / Brandenburg

15.07.2010

WoMo-Stellplatz : am Sporthafen   Elbstr. 65 - Gebühr: 5€ , Strom 0,70€ / kwh , Entsorgung 2,60€ beim Hafenmeister zu entrichten .

Nachdem ich Wismar verlassen habe, steuere ich auf  der beginnenden Heimreise den nächsten WoMo Stellplatz in Wittenberge an, hier will ich aber nur einen Tag bleiben.

Nachdem ich beim Hafenmeister meine Gebühr und Strommünzen bezahlt, sowie für morgen früh Brötchen bestellt habe ,mache ich mich daran die Stadt im Schnelldurchgang zu erkunden

So endete meine Stadtbesichtigung wieder am Stellplatz . Ich ging im “Fährmann” noch zum Abendessen (sehr gut) und machte danach mein WoMo wieder für die morgige Abreise fertig.

 

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10. Zielort  Tangermünde /  Sachsen- Anhalt

16.- 17.07.2010

WoMo - Stellplatz: Tangerplatz  Stendaler Str. - Gebühr : gestaffelt 1Tag 4€ / 2 Tage 6€ / 3 Tage 8€ inkl. Strom u. E+V

Am frühen Morgen brachte mir der Hafenmeister meine am Vortag bestellten Brötchen zum WoMo und  nach einem ausgiebigen Frühstück fuhr ich dann weiter nach Tangermünde, dem nächsten Zielort. Der Stellplatz war ziemlich belegt, manche WoMo`s hatten sich anscheinend auf einen längeren Aufenthalt eingerichtet ! Ich habe aber doch noch einen guten Stellplatz gefunden und mein WoMo am Strom angeschlossen. Es ist wieder sehr heiß. So beschloss ich  erst wieder am späten Nachmittag die Stadt  anzusehen.

Tangermünde ist eine alte Hansestadt, und die mittelalterliche Stadt  steht unter Denkmalschutz. Sehenswert ist vor allem auch die völlig intakte Stadtmauer .

So endet der Stadtrundgang wieder am Stellplatz. Im WM habe ich satte 38°C, deshalb öffnete ich alle  Fenster und Dachluken, um die Temperatur zu verringern.

Heute am 17. Juli habe ich lediglich einen kleinen Spaziergang zum Elbufer unternommen und den restlichen Tag entspannt und ausgeruht. Morgen geht es weiter nach Magdeburg.

 

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11. Zielort  Magdeburg /  Sachsen-Anhalt

18.07.2010

WoMo-Stellplatz : Weiße Flotte  Petriförder 1 - Gebühr : 5€  ???

Frühmorgens nachdem ich mein WoMo noch entsorgt habe, verlies ich Tangermünde in Richtung Magdeburg. Gegen 10 Uhr kam ich am Stellplatz an. Doch leider war dieser wegen eines Fischfestes geschlossen. So entschloss ich mich, oberhalb des Stellplatzes auf dem PKW-Parkplatz mein WoMo abzustellen, die Stadt im Schnelldurchlauf zu besichtigen und am späten Nachmittag weiter nach Quedlinburg zufahren.

Da es von der Zeit gerade passte, habe ich zuerst eine Panoramafahrt per Schiff auf der Elbe unternommen.

Nach Beendigung der Schiffstour ging es zügig in die Stadt.

Am WoMo-Stellplatz angekommen, habe ich mir beim Fischfest noch etwas zu Essen geholt und bin kurze Zeit später nach Quedlinburg weitergefahren.

 

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12. Zielort Quedlinburg / Sachsen - Anhalt

18.07. 2010

WoMo-Stellplatz: Wilpertistr.  (es gibt noch 2 weitere Stellplätze) - Gebühr : 3€ /Tag Strom 1€ für 8 Std.

In Quedlinburg angekommen habe ich mich für den WoMo-Stellplatz Wilpertistr.  entschieden. Er liegt unterhalb der Burganlage. Quedlinburg ist eine alte Kaiserstadt und wurde, wie man aus der Geschichte weiß durch Heinrich I bekannt . Morgen werde ich mir dann die Stadt mit Schloss anschauen. Für heute, wegen den wiederum hohen Temperaturen, verzichte ich.

Heute am Mo 19.07., erkunde ich nun die Stadt und will auf den Schlossberg und zur Stiftskirche.

Mit Wut im Bauch auf mich selbst, machte ich mich auf den Weg zurück zum Wohnmobil, denn ich hatte ganz vergessen dass montags die Museen geschlossen haben. Aber auch andere Besucher waren etwas verstimmt, da nicht einmal die Kirche bzw. die Gaststätte geöffnet hatten. So entschloss ich mich sofort weiter nach Wernigerode zu fahren.

 



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13. Zielort Wernigerode /  Sachsen-Anhalt

19.- 20.07.2010

WoMo - Stellplatz : Schlossparkplatz Anger  Halberstädter Str. - Gebühr : 5€ /Tag,  kein Strom u. keine E + V

Am Stellplatz bin ich gegen 12 Uhr angekommen, habe mein WoMo abgestellt und bin mit der Schlossbahn hoch zum Schloss gefahren, welches nicht- wie in Quedlinburg- geschlossen war sondern ich konnte das Schloss in Ruhe besichtigen. So war ich doch wieder etwas besser gestimmt!

Nach der Schlossbesichtigung und einer Stärkung (Essen) setzte ich die Fahrt mit der Schlossbahn fort, die noch eine kleine Stadtrundfahrt machte, um am Ende als Endpunkt wieder beim WoMo-Stellplatz  ankam und der Tag somit gut endete.

Heute am 20.07., will ich mit der Schmalspurbahn (Dampfzug) hoch zum Brocken fahren und wähle den ersten Zug, der direkt hoch fährt.

Der Brocken war ja seit dem Mauerbau 1961 für die DDR-Bürger gesperrt. Doch was ich nicht wusste ist, dass erst 1985 um die ganze Brockenanlage eine 3m hohe Mauer gebaut wurde, ähnlich wie in Berlin und 1989, nach der Wende, wieder abgerissen wurde und ab da der Brocken wieder für alle frei zugänglich ist.

So ging auch dieser Tag  vorüber und ich werde mir morgen früh noch einmal kurz die Stadt ansehen und dann weiter fahren ; wie weit entscheide ich mich dann kurzfristig.

Nach der kurzen Stadtbesichtigung leistete ich mir am Marktplatz noch einen Eisbecher, kaufte noch etwas Obst, und dann ging die Heimreise weiter. Auf der Rückreise beschloss ich, doch noch in Oberhof Halt zu machen.

 


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14. Zielort  Oberhof / Thüringen

21.07.2010

WoMo - Stellplatz : Zeliaer Str. - Gebühr : 9€ , Strom 2€

Gegen 14 Uhr habe ich den -Stellplatz erreicht, hier am Rennsteig scheint es etwas kühler zu sein als in den letzten Tagen. Ich habe für heute nichts weiter vor und werde morgen die letzten 100 km zu meinem Heimatort Schweinfurt in Angriff nehmen.

Heute Nacht gab es ein starkes Gewitter. Dies war nach fast 5 Wochen purem Sonnenschein mit hohen Temperaturen eine Wohltat.

Nun, am Do 22.07., bin ich morgens von Oberhof weggefahren und gegen Mittag war ich zu Hause.



Mein Fazit zu meiner Rundreise in die neuen Bundesländer ist sehr positiv und ich habe das Gefühl, dass die einmal von unseren Altkanzler Kohl geäußerten Versprechungen “ von den blühenden Landschaften “ doch etwas erreicht wurden. Mir hat die Reise sehr gefallen und ich werde mit Sicherheit weitere Fahrten in diese Länder unternehmen.

So endet nun auch mein Bericht.!!!

 

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