Osterausfahrt 2011 Frielendorf (Silbersee)
20. - 25.4.2011

Bericht und Bilder von Reinhard Link
 

Wie jedes Jahr im Frühjahr, die erste Ausfahrt – Ostern 2011 – ging diesmal nach Hessen an den Silbersee im Frielendorf bei Homberg Efze. Herr Althaus (Stellplatzbetreiber) hat einen Wohnmobilstellplatz in zwei Ebenen angelegt. Stromanschluss sowie Ver- und Entsorgung sind vor Ort. In der Osterwoche am Mittwoch und Donnerstag sind dann Appelmanns, Limbergs, Ostheimers, H. Volk, Machleits, Kierers und Links eingetroffen. Das Wetter war auf unserer Seite und so sitzen wir am Abend gemütlich bei einem Bierchen beisammen.

 

Der nächste Tag zeigte sich mit viel Sonnenschein und so beschlossen wir eine Radtour nach Homberg Efze. Ein schönes Städtchen mit vielen gut erhaltenen Fachwerkbauten. Abends setzten wir uns zum Grillen zusammen und bei einem schönen Umtrunk ließen wir den Tag noch einmal Revue passieren.

Den nächsten Tag ließen wir nach dem Frühstück mit einem Rundgang um den See angehe. Nach einer Verschnaufpause sind wir in das angrenzende Dorf gewandert , um die Schnapsbrennerei Hahn zu besichtigen und natürlich auch zu probieren, was da so alles aus dem Hahn raus läuft. Diese verlief dann auch recht lustig.

Ein Besuch im Schnapsladen beendete die Tour und alle wollten in der Dorfkneipe dann was Festes in den Magen bekommen. Nach der Völlerei ließen sich einige Fußkranke vom Wohnmobilstellplatzbesitzer Herrn Althaus nach Hause fahren. Der Großteil lief, was der Verdauung sehr gut tat.

Nachdem am Ostersonntag alle ausgiebig gefrühstückt haben und alle ihre Ostereier gefunden hatten, wanderten wir zu einer Waldschränke, wo uns nach Helmuth Kierers Aussage, eine sehr nette asiatische Bedienung empfangen und bedienen solle. Gemeinsam zogen wir los, der Rückzug zu unserem Wohnmobilstellplatz erfolgte nur noch tropfenweise. Nun ja, die Bedienung war halt wirklich gar so nett.

Udo Ostheimer hatte für seine Verwandten einen Knochenschinken dabei, den wir ihm für ein par Euros abschwatzen und auch sofort anschneiden wollten. Doch keiner traute sich an den Prügel ran. Beherzt holte Christel Link ihr Schlachtmesser und ging der Keule an den Kragen. Sie konnte gar nicht so schnell aufschneiden, wie der Schinken vertilgt wurde.

Am Abend stellten wir dann die Campingtische zu einer langen Tafel zusammen. Jeder hat einen Salat gemacht und es wurde gegrillt, gegessen und viel gelacht.

Ohne zu ahnen, dass wir in der Nacht Besuch bekommen, haben wir die Abfälle in den Fahrradkorb gelegt, um sie morgens zum Abfallbehälter zu fahren. Am nächsten Morgen o Graus. Das Fahrrad umgeworfen und der ganze Müll auf unserem Grillplatz verteilt. Helmuth und Reinhard wollten genau wissen, wer oder was die Schweinerei verursacht hatte und legten sich die nächste Nacht auf die Lauer. Die Überraschung war groß: Es waren mehrere Waschbären auf Nahrungssuche.

Auch eine andere Wohnmobilgruppe bekam nächtlichen Besuch. Sie versteckten die Schoko-Ostereier für ihre Kinder um die Wohnmobile und fanden tags darauf nur noch leere Hüllen. Frohe Ostern!!!!!

Den Ostermontag ließen wir zunächst einmal ruhig angehen. Nach dem Frühstück stand ein Besuch in der Wellness-Oase am Silbersee an. Wir schwammen und rutschten mit den Kindern, bis uns die Puste ausging. Nach einer Vermisstendurchsage von Annemarie Appelmann, die ihren Franz wohl schon im Himmel sah, konnten wir uns nach dessen Eintreffen in der Cafeteria mit Kaffee und Kuchen verwöhnen lassen. Am Stellplatz angekommen, machten wir uns noch über den restlichen Schinken, den diesmal unser Helmuth Kierer vom Knochen schnitt, her und ließen den Tag langsam beim abendlichen Grillen, gemütlichem Bier und einem Knüllfeuer, das uns der Stellplatzbetreiber Herr Althaus spendierte, ausklingen.

Am Dienstag, nach dem Frühstück, trennten sich unsere Wege. Das Wetter hat über die Feiertage auch mitgespielt und wir, Christel und Reinhard Link, glauben es hat auch allen gut gefallen.

Die nächste Ausfahrt (Oktober 2011) der Schweinfurter Wohnmobilfreunde geht nach Hochstahl (Aufseß). Hier laufen wir den Brauereienweg, lassen uns durch eine Brauerei führen und besuchen den Graf Schenk von Stauffenberg aus seinem Schloss Greifenstein.

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